Dr. Yusuf Mavi
Zahnarzt

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Wir setzen auf bioverträgliche Materialien in der Zahnheilkunde

In den letzten Jahren hat die Forschung innerhalb der Zahnheilkunde insbesondere die Haltbarkeit sowie Funktionstüchtigkeit von Zahnfüllungen und Zahnersatz konsequent verbessern können. Zudem nimmt die Nachfrage bei den Patienten nach ästhetischen und bioverträglichen Materialien stets zu. Unser fachzahnärztliches Team in Karlsruhe bietet Ihnen ein Konzept zur lebenslangen Versorgung, dessen Basis auf wenige aufeinander abgestimmte Werkstoffe beruht.

Heutzutage ist es keine Seltenheit, dass ein 50-Jähriger mit Füllungen, Kronen und Brücken unter Umständen bis zu zwanzig unterschiedliche Materialien im Mund hat. Dies muss nicht zwangsläufig eine gesundheitliche Schädigung zur Folge haben, jedoch erhöht sich das Risiko einer Reaktion des Körpers: Dies kann von einer kurzzeitigen lokalen Reizung bis hin zur Auslösung einer Allergie reichen.

Immer wichtiger: der vorbeugende Gesundheitsschutz

Um derartige Gefährdungspotenziale weitgehend auszuschließen, hat der Gesetzgeber in vergleichbaren Bereichen bereits Empfehlungen ausgesprochen oder verbindliche Regelungen getroffen. So soll ein Hersteller von Lebensmitteln beispielsweise einen Zusatzstoff nur dann einsetzen, wenn dessen Funktion nicht bereits von einer anderen Komponente übernommen wird. Dienen etwa zwei verschiedene Substanzen dazu, die mehrmonatige Haltbarkeit einer Obstkonserve zu garantieren, soll nur eine von ihnen verwendet werden - selbst, wenn beide als harmlos gelten!


Was für Lebensmittel zutrifft, sollte auch in der Zahnmedizin seine Gültigkeit haben. Schließlich behält man einen Happen Brot nur einige Sekunden im Mund, während eine Füllung für viele Jahre zu betrachten ist.

Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollte man Wert legen auf:

  • möglichst kleine Anzahl an verwendeten Werkstoffen
  • die Verwendung bioverträglicher Werkstoffe

Die kleinste notwendige Anzahl an Werkstoffen

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Dental-Legierungen (aus verschiedenen Metallen, in unterschiedlicher Zusammensetzung) sowie zahlreiche Keramiken und Kunststoffe. Welche Werkstoffe braucht man nun tatsächlich für eine lebenslange Versorgung?


Nach dem modernsten Stand der Technik braucht man nur wenige Grundmaterialien, um die hohen Ansprüche der Patienten an eine hochwertige ästhetisch anspruchsvolle und bioverträgliche Versorgung zu erfüllen.


Untereinander kombinierbare Werkstoffsysteme ermöglichen u.a.:

  • Fissurenversiegelung im Kindesalter
  • Füllungen kleinerer und größerer Defekte sowie Inlays, Kronen und Brücken
  • herausnehmbarer Zahnersatz

Die wichtigsten Grundwerkstoffe:

  • hochgoldhaltige Edelmetall-Legierungen
  • Titan
  • Nicht-Edelmetall-Legierungen
  • Keramiken (sog. Press- und Verblendkeramiken)
  • Füllungsmaterial auf Kompositbasis

Wichtig ist, dass eine Bereitstellung derartiger Werkstoffkombinationen auch längerfristig gewährleistet wird!

Keramik und Titan sind am besten verträglich

Weit vorne an der Spitze der bioverträglichen Materialien, welche in der Zahnmedizin ihre Anwendung finden, sind Titan und Keramik. Titan ist der einzige Werkstoff aus Reinmetall. Er ist sehr gut verträglich und absolut neutral. Neben seiner Korrosionsbeständigkeit ist Titan zudem ein Material, dass sich vor allem durch sein geringes allergenes Potential auszeichnet: Bisher wurden praktisch keinerlei allergische Reaktionen gegen Titan als medizinischen Werkstoff beobachtet. Titan wird vor allem für Implantate eingesetzt.

Ebenfalls sehr gut bioverträglich sind die verschiedenen Keramikwerkstoffe. Laut positiven Langzeiterfahrungen, besitzen Keramiken von Natur aus eine geringe Löslichkeit, sodass sie für die Verwendung im Mund bestens geeignet sind. Kombiniert mit ihren optischen Vorzügen ist Keramik eine ästhetisch ansprechende und sehr gut verträgliche Lösung für Kronen, Brücken und Inlays.


Ein für Gussrestaurationen häufig benutzter Werkstoff ist Gold. Allerdings kein reines Gold, denn das ist viel zu weich. In der Zahnmedizin kommen Legierungen, also Mischungen aus Gold und anderen Metallen zum Einsatz.

Bei weiteren Fragen erreichen Sie uns telefonisch 0721/ 970 34 14 und per Mail.

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