Wir setzen auf bioverträgliche Materialien in der Zahnheikunde

Ein Leben lang – bioverträglich gegen Löcher und Lücken

Die Forschung in der Zahnheilkunde hat in den letzten Jahrzehnten die Haltbarkeit und Funktionstüchtigkeit von Zahnfüllungen und Zahnersatz konsequent verbessern können. In jüngster Zeit ist daneben der Wunsch der Patienten nach ästhetischen und bioverträglichen Materialien immer größer geworden. Dem kann man heute mit einem Konzept zur lebenslangen Versorgung entsprechen, dessen Basis wenige, aufeinander abgestimmte Werkstoffe bilden.
Bislang ist es keine Seltenheit: ein 50-jähriger mit mehreren Füllungen, Kronen und Brücken hat manchmal zwanzig verschiedene Materialien im Mund. Das muss nicht zwangsläufig eine gesundheitliche Schädigung zur Folge haben. Es erhöht jedoch das Risiko einer Reaktion des Körpers. Diese kann von einer kurzzeitigen lokalen Reizung bis hin zur Auslösung einer Allergie reichen.

Immer wichtiger: der vorbeugende Gesundheitsschutz

Um derartige Gefährdungspotenziale weitestgehend auszuschließen, hat der Gesetzgeber in vergleichbaren Bereichen bereits Empfehlungen ausgesprochen oder verbindliche Regelungen getroffen. So soll zum Beispiel ein Hersteller von Lebensmitteln einen Zusatzstoff nur dann einsetzen, wenn dessen Funktion nicht bereits von einer anderen Komponente übernommen wird. Dienen etwa zwei verschiedene Substanzen dazu, die mehrmonatige Haltbarkeit einer Obstkonserve zu garantieren, dann soll nur eine von ihnen verwendet werden – selbst wenn beide als harmlos gelten.

Was für Lebensmittel zutrifft, sollte auch in der Zahnmedizin seine Gültigkeit haben. Schließlich behält man einen Happen Brot einige Sekunden im Mund, während eine Füllung als ein "Dauerlutscher" für viele Jahre zu betrachten ist. Zwar lässt sich kaum zweifelsfrei nachweisen, welche Wirkungen Kleinstmengen an herausgelösten oder abgeriebenen Dentalmaterialien auf den komplexen Organismus haben.

Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollte man Wert legen auf:
  • möglichst kleine Zahl der verwendeten Werkstoffe
  • die Verwendung erwiesenermaĂźen bioverträglicher Werkstoffe

Die kleinste notwendige Anzahl der Werkstoffe

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Dental-Legierungen aus verschiedenen Metallen in unterschiedlicher Zusammensetzung, darüber hinaus zahlreiche Keramiken und Kunststoffe. Welche Werkstoffe braucht man nun tatsächlich für eine lebenslange Versorgung?
Nach dem modernsten Stand der Technik braucht man nur wenige Grundmaterialien, um die hohen Ansprüche der Patienten an eine hochwertige, ästhetisch ]anspruchsvolle und bioverträgliche Versorgung zu erfüllen.

Untereinander kombinierbare Werkstoffsysteme ermöglichen u.a.:
  • Fissurenversiegelung im Kindesalter
  • FĂĽllungen kleinerer und größerer Löcher, Inlays, Kronen und BrĂĽcken
  • weitreichender herausnehmbarer Zahnersatz

Die wichtigsten Grundwerkstoffe:
  • hochgoldhaltige Edelmetall-Legierungen
  • Titan
  • Nicht-Edelmetall-Legierungen
  • Keramiken (so genannte Press- und Verblendkeramiken)
  • FĂĽllungsmaterial auf Kompositbasis.

Wichtig ist, dass eine Bereitstellung derartiger Werkstoffkombinationen auch längerfristig gewährleistet ist.

Bioverträglichkeit muss nicht teurer sein

Weit mehr als 90 % der Patienten und Zahnärzte begrüßen ein abgestimmtes Werkstoffsystem. Dies bestätigte eine Umfrage des Meinungs- und Marktforschungsinstituts EMNID vom Januar 2000 unter 150 Zahnärzten und über 2.000 Patienten. Was am häufigsten zu Skepsis gegenüber einem solchen System führt, sind die vermeintlich hohen Kosten zu Unrecht: Die Kosten sind keinesfalls höher als bei vergleichbaren herkömmlichen Therapien.

Keramik und Titan am besten verträglich

Mit Abstand an der Spitze der Bioverträglichkeit der in der Zahnmedizin verwendeten Materialien liegen Titan und Keramik.
Titan ist der einzige Werkstoff aus Reinmetall. Er ist außergewöhnlich gut verträglich und absolut neutral. Neben seiner Korrosionsbeständigkeit ist Titan zudem ein Material, dass sich vor allem durch sein geringes allergenes Potential auszeichnet: bisher wurden praktisch keinerlei allergische Reaktionen gegen Titan als medizinischen Werkstoff beobachtet. Titan wird vor allem für Implantate eingesetzt.

Ebenfalls ausgezeichnet bioverträglich sind die verschiedenen Keramikwerkstoffe. Sie besitzen von Natur aus eine so geringe Löslichkeit, dass sie für die Verwendung im Mund bestens geeignet sind das belegen auch positive Langzeiterfahrungen. Kombiniert mit ihren optischen Vorzügen ist Keramik eine ästhetisch ansprechende und sehr gut verträgliche Lösung für Kronen, Brücken und Inlays.
Ein für Gußrestaurationen häufig benutzter Werkstoff ist Gold. Allerdings kein reines Gold, denn das ist viel zu weich. In der Zahnmedizin kommen Legierungen, also Mischungen aus Gold und anderen Metallen zum Einsatz. Genau von diesen anderen Bestandteilen, sowie der korrekten zahntechnischen Verarbeitung hängt neben der Haltbarkeit auch die Bioverträglichkeit einer Goldlegierung ab, erläutert Dr. Ahlers. Für besondere Anwendungen in der Zahnerhaltung wird heute oftmals reines Blattgold in Form so genannter Goldhämmerfüllungen eingesetzt. Das hierbei eingesetzt reine Gold ist ebenfalls besonders biokompatibel. Allerdings ist diese Technik nur für sehr kleine Defekte geeignet.

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